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Grüße aus Sankt Ingbert,

München, Paris und von der Front:

In Memohriam Albert Weisgerber

Anlässlich 100 Jahre Albert Weisgerber rief die gleichnamige Stiftung die saarländischen Künstlerinnen und Künstler auf, das Wirken des berühmten Sohns der Heimatstadt Sankt Ingbert bildnerisch zu interpretieren und vom 08.11.-12.12.2015 auszustellen.

 

Auch wenn mir selbstverständlich viele seiner Werke bekannt waren, hatte ich mich noch nie so wirklich mit dem hoch gehandelten Künstler, seinem Leben und seinem Schaffen beschäftigt. Ich begann deshalb erst einmal mit der Recherche in privaten und städtischen Archiven nach den Spuren der Person A.W.. Dabei offenbarte sich eine faszinierende Dokumentation nicht nur über seine künstlerische Arbeit, sondern auch eine tiefschürfende und tief ergreifende Geschichte über sein Leben und die Zeit, in der er lebte – nachzulesen anhand seiner an Eltern und Freunde geschriebenen Briefe und Karten.

 

Wie sehr er von den zwischen 1897 bis zu seinem Tod 1914 im Zeitraffer erlebten Eindrücken geprägt wurde, zeigen u.a. die Veränderungen seiner Schrift. Das veranlasste mich auch bei meinen Gemälden zu dem ausgewogenen Wechselspiel von Bild und Schrift. Die Kombination seiner ortsbezogenen Selbstbildnisse und Grüße aus der Ferne erschien mir als ideales Mittel, den Menschen Albert Weisgerber und sein Leben authentisch und persönlich darzustellen. Wenn ich darüber hinaus der Bilderserie und Albert posthum noch meinen persönlichen Gruß hinzugefügt habe, geschah das aus Anerkennung vor einem großen Künstler.

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